

Kommissionshalle Sommersguter GmbH
Erweiterung in Holzbauweise für einen traditionsreichen Familienbetrieb
Ort:
Dorfstraße 57, 8654 Fischbach
Auftraggeber:
Sommersguter GmbH, Klaus Sommersguter
Architektur:
Gaulhofer Bauplanung GmbH
Tragwerksplanung:
Spörk ZT GmbH Hartberg + Rubner Holzbau GmbH Ober-Grafendorf
Holzbau:
Rubner Holzbau GmbH Ober-Grafendorf
In der Steiermark, im Herzen von Fischbach, wächst ein traditionsreicher Betrieb weiter: Die Sommersguter GmbH – spezialisiert auf Verkauf, Wartung und Reparatur land- und forstwirtschaftlicher Maschinen – erweitert ihren Standort um eine neue Kommissionshalle. Das Projekt ist Ausdruck einer langjährigen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit und steht für nachhaltiges Bauen im ländlichen Raum.

Die neue Halle wird errichtet, um dem steigenden Maschinenbestand und der hohen Umschlagshäufigkeit gerecht zu werden. Die Wahl des Baustoffs Holz ist dabei kein Zufall – sie unterstreicht den nachhaltigen Anspruch eines Unternehmens, das selbst einen Land- und Forstbetrieb führt und den Wert natürlicher Ressourcen aus eigener Erfahrung kennt.
Die Zusammenarbeit zwischen der Sommersguter GmbH und Rubner Holzbau reicht weit zurück. Bereits 2015 wurde unser Team mit der Errichtung einer großen Lagerhalle zur wettergeschützten Unterbringung von Land- und Forstmaschinen beauftragt. Damals umfasste der Leistungsumfang eine Tragwerkskonstruktion aus rund 342 m³ Brettschichtholz sowie rund 3.400 m² vorgefertigte Hallenelemente. Besondere Herausforderungen stellten dabei die hohen Windlasten am Standort sowie eine äußerst beengte Zufahrt dar – beim Einheben von bis zu 30 m langen Bauteilen war höchste Präzision gefragt.
2024 folgte die Realisierung eines Kommissionsbüros in einer bestehenden Lagerhalle. Und nun, 2025, setzt die erfolgreiche Partnerschaft ihren nächsten Schritt: der Bau einer neuen Kommissionshalle.
Holzbauweise mit technischer Präzision
Für die neue Kommissionshalle haben wir die Lieferung und Montage der gesamten Holzkonstruktion übernommen. Die Tragkonstruktion aus rund 105 m³ Brettschichtholz
bildet das strukturelle Rückgrat der Halle. Ergänzt wird sie durch ca. 1.260 m² Dach- und Wandelemente, die werksseitig in Ober-Grafendorf vorgefertigt wurden – inklusive integrierter Akustikverkleidung, die den Anforderungen bei Veranstaltungen und hoher Personenfrequenz gerecht wird. Optisch wird die neue Halle durch eine Paneelverkleidung harmonisch an den bestehenden Gebäudebestand angepasst und fügt sich so stimmig in das Gesamtbild des Standorts ein.
Ein zentrales Element der Konstruktion ist eine speziell entwickelte Stützenkonstruktion.
Diese wurde so ausgeführt, dass sie Kranauflager mit einer Tragfähigkeit von bis zu 10 t integrieren kann – für die Aufnahme eines Brückenkrans. Damit erfüllt die Konstruktion nicht nur statische Anforderungen, sondern schafft gleichzeitig die funktionale Grundlage für einen effizienten Hallenbetrieb.
Die werksseitige Vorfertigung der Dach- und Wandelemente in Ober-Grafendorf gewährleistet dabei höchste Qualität und Präzision – und ermöglicht auf der Baustelle eine strukturierte, zügige Montage.
Ein Projekt, das zeigt: Gute Zusammenarbeit baut mehr als Hallen. Sie baut Beziehungen.










