
Holz als Entscheidung fürs Leben
Projekt Meransen
Mit Blick auf eine der eindrucksvollsten Landschaften Südtirols liegt dieses Einfamilienhaus mit zwei Wohneinheiten in Meransen und einem freien Blick auf die Dolomiten, der jeden Moment des Alltags begleitet.
Die Bauherren, eine Familie aus München mit zwei Kindern, wünschten sich ein Haus, das Funktionalität, Wärme und eine starke architektonische Identität vereint. Das Ergebnis ist ein Projekt, bei dem Holz kompromisslos im Mittelpunkt steht: keine verputzten Flächen, sondern eine vollständig mit Holz verkleidete Holzrahmenbaukonstruktion, sowohl innen als auch außen.
Außen erinnert die Verkleidung aus gebürstetem Lärchenholz in Altholzoptik an die Formensprache der Alpenchalets und interpretiert sie auf zeitgemäße Weise neu. Im Inneren hüllt das gebürstete Fichtenholz die Räume in eine gemütliche und authentische Atmosphäre, in der das sichtbare Holz zu einem architektonischen, materiellen und emotionalen Element wird.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Andreas Gruber entwickelt, der dem Gebäude eine konische Dachlinie und eine Reihe architektonischer Raffinessen verlieh, die das Volumen auflockern und mit der umgebenden Landschaft in Dialog treten. Große Aufmerksamkeit wurde auch den technischen Aspekten gewidmet, um in jedem Raum eine hohe Wohnqualität zu gewährleisten.
Die bewusst begrenzte Wohnfläche erforderte eine sorgfältige Optimierung der Räume. Durch die Zusammenarbeit zwischen Rubner Haus und der Inneneinrichter konnten maßgeschneiderte Räume mit funktionalen und eleganten Lösungen entwickelt werden, die jeden Quadratmeter optimal nutzen. Im untersten Geschoss wurde der Keller mit einem Weinkeller und einer Stube ausgestattet, die als Ort der Geselligkeit und des Zusammenseins konzipiert ist.
Ein Projekt, das eine essenzielle, aber bedeutungsvolle Art des Wohnens erzählt, bei der Architektur, Landschaft und Material in einem natürlichen und dauerhaften Gleichgewicht verschmelzen.
„Eine präzise, zeitgemäße Interpretation alpiner Baukultur, sensibel in Topografie und Materialität verankert.“

Arch. Andreas Gruber
credits: Gustav Willeit


















