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Rubner Haus auf der Milano Design Week 2026

Der Garten der Hesperiden

20.04.2026 - 30.04.2026

Im Rahmen der Ausstellung „Materiae“ von Interni auf der Milano Design Week 2026 ist Rubner Haus im Herzen des Brera Districts präsent. Im Botanischen Garten entsteht gemeinsam mit der Architektin Annabel Kassar die Installation „Der Garten der Hesperiden“, in der eine zeitgenössische Interpretation einer legendären Vision Form annimmt.

credits: Annabel Karim Kassar, Annaka Design/AKK Architects

Das Konzept: Eine Reise zwischen Mythos und Natur

Inspiriert vom mythologischen Garten am Rande der Welt, in dem die goldenen Äpfel der Unsterblichkeit reiften, verwandelt die Installation den Botanischen Garten in einen Pfad der Entdeckung. Herzstück des Projekts ist ein geschwungener, einhüllender „Portico“ aus Holz von Rubner Haus, der die Besucher entlang der zentralen Gartenachse begleitet und Raum wie Bewegung choreografiert.

Eingebettet ins Grün erinnern zwanzig von der Künstlerin bemalte Vitrinen an die Wächterinnen des Mythos, die Hesperiden. Im Schatten des Gartens lauert die mythische Schlange Ladon und lädt das Publikum zu einer theatralischen, immersiven Erkundung zwischen Architektur, Natur und Legende ein.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit

Für Rubner Haus bestand die zentrale Herausforderung darin, die organischen Formen von Annabel Kassar in eine komplexe und zugleich nachhaltige Holzkonstruktion zu übersetzen. Das Ergebnis ist ein architektonisches System, das Ästhetik, Funktionalität und Umweltbewusstsein in Einklang bringt:

  • Modularität und Wiederverwendbarkeit: Der „Portico“ ist als vollständig demontierbare Struktur konzipiert und kann in unterschiedlichen Kontexten erneut eingesetzt werden. Damit folgt das Projekt konsequent den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
  • Barrierefreiheit: Eine verzierte Plattform sorgt nicht nur für strukturelle Stabilität, sondern macht die Installation auch inklusiv und für alle zugänglich.
  • Harmonie mit dem Ort: Die natürlichen Farbtöne des Holzes treten in einen sensiblen Dialog mit der theatralischen Beleuchtung und den filigranen Stahlkonstruktionen und fügen sich respektvoll in die wertvolle Flora des Botanischen Gartens ein.

„Unsere Inspiration für dieses Projekt stammt aus dem Garten selbst – aus seiner Geschichte, seiner außergewöhnlichen Flora und dem wunderbaren Team, das hier arbeitet“, so Annabel Kassar.