
100 Jahre Rubner
Was gewachsen ist. Was uns verbindet. Was morgen trägt.
Ein Baum braucht Zeit, um Stärke zu entwickeln. Auch Rubner ist über Generationen gewachsen. Aus einem kleinen, mit Wasserkraft betriebenen Sägewerk ist eine international tätige Unternehmensgruppe entstanden, die Holz in all seinen Facetten versteht, verarbeitet und weiterdenkt.
Heute steht Rubner für Erfahrung, Präzision und den Anspruch, mit Holz Räume zu schaffen, die Bestand haben. Was vor 100 Jahren begonnen hat, ist dabei weit mehr als eine Unternehmensgeschichte. Es ist eine Haltung, die bis heute spürbar ist und den Blick nach vorne richtet.
Denn wer mit Holz baut, übernimmt Verantwortung. Für die Qualität jedes einzelnen Projekts. Für die Herkunft des Materials. Und für eine Zukunft, die nachhaltig gestaltet werden muss.
Vergangenheit
Was gewachsen ist
Die Geschichte von Rubner beginnt 1926 in Kiens in Südtirol. Mit dem ersten Sägewerk legt Josef Rubner senior den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute von unternehmerischem Mut und handwerklicher Präzision geprägt ist.
Über die Jahrzehnte entsteht aus diesem Anfang ein Unternehmen, das den Werkstoff Holz konsequent weiterdenkt. Aus dem Holzhandel werden Türen, Fenster und Holzhäuser.


Daraus entwickeln sich industrielle Fertigung, moderne Holzwerkstoffe und schließlich komplexe Projekte im Ingenieurholzbau. Gebäude mit großen Spannweiten, anspruchsvollen Konstruktionen und internationaler Strahlkraft.
Jede Generation bringt neue Ideen ein und baut auf dem auf, was bereits geschaffen wurde. Erfahrung wird nicht nur weitergegeben, sondern aktiv weiterentwickelt. So entsteht ein Fundament, das Stabilität bietet und gleichzeitig Raum für Innovation lässt.
Heute arbeiten rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 18 Standorten in Italien, Österreich, Deutschland und Frankreich daran, diese Entwicklung fortzuführen. Mit dem gemeinsamen Ziel, Holz als zukunftsfähigen Baustoff weiter zu stärken und neue Maßstäbe im Bauen zu setzen.
Gegenwart
Was uns verbindet
Was Rubner heute ausmacht, zeigt sich vor allem in der Art der Zusammenarbeit. Wertschätzung ist kein Schlagwort, sondern Teil des täglichen Arbeitens. Sie zeigt sich im Umgang miteinander, in klarer Kommunikation und in der Verlässlichkeit, auf die sich Kundinnen, Partner und Projektbeteiligte verlassen können.
Ingenieurholzbau ist immer Teamarbeit. Projekte entstehen im Zusammenspiel vieler Disziplinen, von der Planung über die Produktion bis zur Montage.


Genau hier liegt eine besondere Stärke: komplexe Anforderungen verständlich zu machen, Schnittstellen zu koordinieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die technisch überzeugen und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Auch beim Material beginnt diese Haltung. Rubner kennt die Herkunft des Holzes, arbeitet eng mit Lieferanten und Waldbesitzern zusammen und setzt konsequent auf nachhaltig bewirtschaftete Wälder. Vom Baum im Wald über das eigene Sägewerk bis hin zum fertigen Gebäude bleibt die gesamte Wertschöpfungskette nachvollziehbar und bewusst kurz.
Das schafft Transparenz, Qualität und Versorgungssicherheit. Gleichzeitig ermöglicht es eine hohe Vorfertigung, präzise Planung und eine effiziente Umsetzung auf der Baustelle. Alles greift ineinander und ergibt ein Gesamtbild, das durchdacht und verlässlich ist.
Zukunft
Was morgen trägt
Nachhaltigkeit ist bei Rubner kein Trend, sondern eine Überzeugung, die seit jeher mitgedacht wird. Als familiengeführtes Unternehmen steht nicht der kurzfristige Erfolg im Vordergrund, sondern die Frage, was langfristig sinnvoll ist.
Holz spielt dabei eine zentrale Rolle. Als natürlicher, nachwachsender Rohstoff speichert es CO2, ermöglicht ressourcenschonendes Bauen und schafft gesunde Lebensräume. Gleichzeitig erfordert der Umgang mit Holz Know-how und Verantwortung. Es geht darum, den Werkstoff richtig einzusetzen, seine Eigenschaften zu verstehen und ihn sinnvoll mit anderen Materialien zu kombinieren.


Wir verfolgen diesen Anspruch entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von zertifizierter Forstwirtschaft über regionale Beschaffung und optimierte Produktionsprozesse bis hin zu langlebigen, hochwertigen Bauwerken. Ergänzt wird dieser Ansatz durch klare Ziele im Bereich Energieverbrauch, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.
Nachhaltigkeit bedeutet dabei mehr als Umwelt. Sie umfasst auch soziale Verantwortung, faire Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und ein respektvolles Miteinander. Denn nur so entstehen Lösungen, die wirklich zukunftsfähig sind.
Zukunft baut auf Erfahrung
100 Jahre Rubner stehen für Erfahrung, die gewachsen ist. Für Zusammenarbeit, die getragen wird von Vertrauen und Respekt. Und für eine klare Haltung, die den Blick nach vorne richtet.
Holz war der Anfang.
Und bleibt die Grundlage für alles, was kommt.

Erfolgsweg Holz
Unsere Geschichte
Bereits seit über 90 Jahren ist die Rubner Gruppe erfolgreich im Holzbau tätig. Begonnen hat dabei alles 1926, als Josef Rubner Senior das erste mit Wasserkraft angetriebene Sägewerk in Kiens baute und somit den Grundstein für eine beeindruckende Firmengeschichte legte …
1926 – 1996
1926: Josef Rubner sen. baut in Kiens (Italien) das erste mit Wasserkraft angetriebene Sägewerk.
1960: Josefs Söhne Paul, Pepe und Hermann Rubner treten in das väterliche Holzhandelsgeschäft ein.
1964: In Kiens werden die ersten Holztüren produziert.
1966: Im Werk in Kiens beginnt die Produktion von Rubner Holzblockhäusern.
1974: In Brixen (Italien) wird das Unternehmen Holzbau gegründet und die Produktion von Brettschichtholz aufgenommen.
1979: In Sarnthein (Italien) beginnt die Holzfensterproduktion.
1985: Die ersten Rubner Residenz Niedrigenergiehäuser werden in Kiens produziert.
1994: Rubner übernimmt die Firma Nordpan in Olang (Italien).
1996: Die Rubner Holzindustrie GmbH in der Steiermark (Österreich) wird Teil der Unternehmensgruppe. Das Sägewerk wird modernisiert und ausgebaut.
2004 – 2012
2004 – 2005: Innerhalb von zwei Jahren versterben die drei Gründer und Brüder Paul, Pepe und Hermann Rubner.
2005: Mit Stefan, Peter, Joachim und Alfred Rubner übernimmt die dritte Generation das Ruder.
2006: Rubner übernimmt die Firma Glöckel Holzbau in Ober-Grafendorf (Österreich) und investiert in eine neue Brettschichtholz-Produktionslinie.
2008: Das Massivholzplattenwerk Nordpan im Osttiroler Strassen (Österreich) wird in Betrieb genommen.
2010: In Frankreich erfolgt die Gründung von Rubner SAS.
2012: In Deutschland wird der Ingenieurholzbau-Standort Rubner Holzbau GmbH gegründet, während in Kiens das neue Rubner Center von Rubner Haus und Rubner Türen eröffnet wird.
2014 – heute
2014: Der Kienser Firmensitz wird erweitert: Die Rubner Holzperspektiven sowie die Rubner Türenwelt werden eröffnet.
2016: Aufgrund einer strategischen Neuausrichtung wird aus der Reinverbund GmbH die holzius GmbH – aus soligno wird holzius.
2018: Rubner übernimmt das Unternehmen Vaninetti SAS in Rosny-sur-Seine als Produktionsstandort in Frankreich.
2020: Die Rubner Haus Boutique für die Innen- und Außengestaltung der Wohn(t)räume öffnet ihre Tore in Kiens.
2023: Der neue Firmensitz von holzius – die holzius Heimstatt – wird eröffnet.





