Sanierung Schule Niederwalgern

Gebäudehülle aus vorgefertigten Elementen

Hessische Gesamtschule aus den 1970er Jahren bekommt komplett neue Gebäudehülle in Holzbauweise. Die optische und energetische Aufwertung musste störungsarm während des laufenden Schulbetriebes stattfinden.

Lärm- und erschütterungsintensive Arbeiten, die in die Schulzeit fielen, durften nur innerhalb der Pausenzeiten stattfinden. Rubner gewährleistete dies mit der bewährten, werksseitigen Vorfertigung aller Bauelemente. Festverglasungen und Fenster sind bereits im Werk Ober-Grafendorf (AT) unter Werkstattbedingungen in die Fassadenelemente eingebaut worden.

Die erfolgreiche energetische Sanierung der Gesamtschule in Wetter im Jahr 2015 war ausschlaggebend für den Zuschlag an Rubner Holzbau in Augsburg (DE) für die Sanierung einer weiteren Schule in Hessen. Der Auftrag in Niederwalgern umfasste die komplette Gebäudehülle für die beiden viergeschossigen Betonskelettbauten aus den 1970er Jahren.

 

 

Informationen zum Projekt

Ort Niederwalgern

Fertigstellung 2018

Bauherr Landkreis Marburg-Biedenkopf Fachbereich Schule und Gebäude, Marburg (DE)

Architektur Thomas Dersch Architekt, Biedenkopf (DE)

Tragwerksplanung HAZ Beratende Ingenieure für das Bauwesen, Marburg (DE)

Holz-Glas-Fassade 1.190 m²

Fassadenelemente 3.200 m²

Sanieren rechnet sich langfristig

Ökologisch und ökonomisch

Substanz nutzen - Werte erhalten

Energieverbrauch senken

Optische Aufwertung

Aktiver Klimaschutz - Sanieren mit Holz

Holzelemente sind leicht und rasch montiert

Hochleistung auf schlankem Grundriss

Vorgefertigte Außenwandelemente vereinen viele Funktionen und verbrauchen wenig Platz

Die großflächigen Glasfassaden wurden als Pfosten-Riegel-Elemente integriert. Die Pfosten-Riegel-Fassade erfüllt mit einem Ucw-Wert von 0,8 W/m²K die hohen Anforderungen (passivhaustauglich) an den Wärmeschutz. Für den sommerlichen Hitzeschutz und die Verdunkelung der Räume sorgen elektrisch betriebene Raffstores, die in die Fassadenelemente eingearbeitet sind.

 

Rubner Holzbau Augsburg erarbeitete in Abstimmung mit den Planern das Fertigungs- und Montagekonzept, verantwortete die Produktion, den Transport aller Bauelemente mit nur 13 LKW-Fuhren sowie die Montage der kompletten Gebäudehülle.