Viele „Aaaahs“ für die Fassaden des neuen Erweiterungsbaus für die TH Rosenheim

„Mock-Up“ auf dem Baufeld erlaubt realistischen Eindruck von der geplanten Fassadengestaltung

06.02.2026// Rubner Ingenieur­holzbau

In großer Runde sind kürzlich auf dem Baufeld des Erweiterungsbaus für die Technische Hochschule Rosenheim Bemusterungen durchgeführt und wichtige Entscheidungen getroffen worden.

Bei winterlichen Temperaturen stand die Bemusterung der beiden Fassaden des geplanten Gebäudekomplexes an. Die Begutachtung erfolgte an einem sogenannten „Fassaden-Mock-Up“ direkt auf dem Baufeld. Dabei handelt es sich um ein Vorführmodell, eine Nachbildung, die im Aussehen der späteren Holzfassaden exakt entspricht. Gemeinsam mit

Behördenleiterin Doris Lackerbauer und dem Projektteam des Staatlichen Bauamtes Rosenheim beurteilten die Bemusterung die Technische Hochschule mit ihrem Präsidenten, Professor Heinrich Köster, sowie die „ArGe TH Rosenheim“, Hochtief Infrastructure und Rubner Holzbau, die Architekturbüros DTFLR und karlundp Architekten sowie die Projektsteuerung, Hitzler Ingenieure.

Dank der Bemusterung ist es möglich, sich schon in einem frühen Planungsstadium ein realistisches Bild der Fassadengestaltung zu machen und die architektonische Qualität abzusichern. Technische Details kamen bei der Bemusterung ebenso zur Sprache, wie Farbe und Wirkung bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen. Der Erweiterungsbau für die Technische Hochschule Rosenheim wird in einer Holzhybridbauweise entstehen, bei dem ein möglichst hoher Holzbauanteil umgesetzt wird.

Zu sehen sind auf dem rund 17 Meter hohen Mock-Up-Gebäude, das am Rande des großen Baufelds an der Westerndorfer Straße in Rosenheim steht, zwei verschiedene Fassadenmuster. Eine Seite zeigt die Fassade

des späteren Hauptgebäudes des Technologieparks, des sogenannten X-Baus, die zweite Seite zeigt die Fassade des späteren Studierendenzentrums, des sogenannten U-Baus. Es handelt sich dabei jeweils um eine Holzfassade mit einer Außenschalung in Weißtanne in verschiedener Farbigkeit. Beim X-Bau sind oberhalb der Fensterstürze PV-Elemente für die Stromversorgung und Verschattung der Fensterflächen vorgesehen. Im Inneren des großzügigen Mock-Ups sind Besprechungsräume und die Baustellencontainer untergebracht.

Seit dem Spatenstich im Juli 2025 laufen die Arbeiten und weiteren Planungen für den komplexen Neubau. Entstehen wird ein innovativer Technologiepark, bestehend aus einer großen flexibel nutzbaren Versuchshalle und dem Hauptgebäude mit Laborflächen für Forschung und Lehre. Diese sind mit einem großzügigen überdachten Anlieferhof verbunden. Als zentrales Element für den Gesamtcampus wird das Studierendenzentrum realisiert, das neben einem digitalen Lernzentrum, eine neue Mensa sowie den Studierendenservice beinhalten wird. Anhand des Mock-Ups lässt sich nun schon die jeweils eigene Architektursprache der Gebäudeteile erkennen.

Erforderlich ist der Neubau wegen des starken Wachstums der TH Rosenheim und vor allem mit Blick auf die wichtige Forschung und Lehre in zentralen Zukunftsfeldern.


Über Rubner Ingenieurholzbau

Rubner Ingenieurholzbau, ein Unternehmen der Rubner Gruppe, entwickelt und realisiert individuelle Holzbaulösungen für großvolumige Bauvorhaben aus den Bereichen Wohnen, Bildung und Verwaltung, für Industrie- und Gewerbe oder landwirtschaftliche Nutzungen. Unter dem Motto „better with wood“ prägt das Unternehmen Bauwerke mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz nachhaltig und erhöht die Lebensqualität seiner NutzerInnen. Weltweit setzen mehr als 500 MitarbeiterInnen an 6 Standorten in Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich die Visionen von Kundinnen und Kunden von der kompetenten Beratung über die Planung und Produktion bis zur Montage um. So entstehen individuelle Ingenieurholzbauprojekte, die den Alltag heute und das Leben zukünftiger Generationen positiv beeinflussen.

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