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Projekt- und Realisierungsauftrag EXPO 2015

Die Rubner Gruppe hat den Projektauftrag für die Realisierung einiger Ausstellungshallen der Weltausstellung Expo 2015 in Mailand erhalten.
Bruneck, 4. April 2014 - Am vergangenen Freitag, den 28. März kam es zur Vertragsunterzeichnung zwischen den Organisatoren der Weltausstellung Expo 2015 SpA und der Rubner Gruppe, dem europaweit führenden Holzbauunternehmen im öffentlichen und privaten Bereich. Rubner ist es damit gelungen, eine der wichtigsten Ausschreibungen für die Planung und den Bau einiger Ausstellungshallen “Cluster“ der Expo 2015 in Mailand für sich zu entscheiden.

Verantwortlicher Leiter des Projekts ist Rubner Objektbau, ein Unternehmen der Rubner-Gruppe und erster Generalunternehmer unter den europäischen Holzbau-Unternehmern, welches ein einzigartiges Know-How auf dem Gebiet der Planung und Realisierung von wichtigen schlüsselfertigen Aufträgen in allen Bereichen des Holzbauwesens aufzuweisen hat: private und öffentliche Gebäude sowie Schulen, Hotels und Geschäftsgebäude.

Die Ausstellungshallen, welche als „Cluster Bio-Mediterraneo, Isole, Zone Aride, Cereali e Tuberi“ bezeichnet werden, gehören zu den charakteristischsten Elementen der Expo 2015. Es handelt sich hierbei um kollektive Ausstellungsräume, in denen sich all jene Länder zusammenschließen, die keine Möglichkeit haben, eigene Hallen aufzubauen.
Den Mittelpunkt eines jeden dieser Cluster bildet ein multifunktionaler Gemeinschaftsbereich, der sowohl Platz für das Ausstellungs- und Gastronomieangebot, als auch für kommerzielle Aktivitäten und Events bietet. Der gemeinschaftliche Ansatz ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts der Cluster. Dennoch bleibt genügend Raum, um dem individuellen Charakter der einzelnen Länder Ausdruck zu verleihen.
Im Rahmen des Projekts spielt der Rohstoff Holz, der im Mittelpunkt der Produktionstätigkeit von Rubner steht, eine wichtige Rolle. Die insgesamt 43 Gebäude sind in vier getrennte Areale unterteilt und werden mit modularen Strukturen aus Brettschichtholz errichtet.

Holz ist nicht nur ein Rohstoff mit außerordentlichen Eigenschaften, es ist auch ein umweltfreundliches, natürliches, sowie flexibles und innovatives Material, welches der Philosophie und der Themen der Weltausstellung in jeglicher Hinsicht gerecht wird.
Der Cluster “Bio-Mediterraneo“ (Bio im Mittelmeerraum), in welchem die Düfte und Farben des Mittelmeers erlebbar gemacht werden sollen, beherbergt all jene Länder, die an das “Mare Nostrum“ angrenzen und auch durch die mediterrane Küche und Ernährungsweise verbunden sind. Dazu gehören Albanien, Algerien, Kroatien, Ägypten, Griechenland, Libanon, Libyen, Serbien, Malta, Montenegro, Tunesien und San Marino. Das Areal umfasst 12 Ausstellungsgebäude, drei technische Gebäude und vier Kioske, die auf einen von einer Pergola überdachten Platz hinausführen.

Im Cluster “Zone Aride“ mit dem Themenschwerpunkt “Nahrung und Versorgung“ in Trockengebieten, wird der Besucher von einer Wüstenlandschaft empfangen. Hier sind all jene Länder vertreten, die mit den Problemen der Wüstenausdehnung und des trockenen Klimas zu kämpfen haben. Das Areal umfasst acht modulare Ausstellungsgebäude und ein technisches Gebäude rings um einen Platz, der durch an einer Stahlstruktur abgehängte Zylinder und Kabel aus Polykarbonat charakterisiert ist. Zu den Ländern dieses Clusters gehören Eritrea, die Palästinensischen Gebiete, Mauretanien und Senegal.

Der Cluster “Isole“ (Inseln) hingegen zeichnet sich durch seinen exotischen Charakter aus und schließt Inseln oder Archipele mit ähnlichen Ökosystemen zusammen, deren Ernährungsweise fast ausschließlich auf der Nutzung der Ressourcen der Meere gründet. Dazu gehören Kap Verde, die Malediven und Seychellen sowie die Länder der Karibik und die pazifischen Inselstaaten. Er besteht aus zwei Ausstellungsgebäuden und einem technischen Gebäude, einer Catering-Zone, in der Verkostungen stattfinden und einem mit Sonnenschutzblenden aus Bambus überdachten Platz.

Der Cluster “Cereali e Tuberi“ (Getreide und Knollengewächse) ist dem Thema Biodiversität gewidmet. Architektonisch ist hier die typische Landschaft der Getreide- und Knollenanbaugebiete – die Form eines Talkessels – nachempfunden. In diesem Cluster sind all jene Länder vertreten, die zur sogenannten Dritten Welt zählen und deren Landwirtschaft auf den Anbau von Getreide und Knollengewächsen angewiesen ist. Dazu gehören Bolivien, Haiti, Mozambique, Togo, Südafrika und der Irak. Der Cluster besteht aus sieben modularen, mit Jute verkleideten Gebäuden. Der zentrale Durchgang ist mit Sonnenschutzblenden ausgestattet und führt den Besucher auf einen überdachten Platz, dessen Blickfang ein imposanter Kamin ist, der zur angrenzenden Küche gehört.

 
 
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