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Architektenvortrag in Kiens: Der Wirklichkeit auf der Spur


Amandus Sattler, Architekt des innovativen Münchner Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, sprach am 14.11.2013 im Rubner Center in Kiens über Baukultur und veranschaulichte sein Architekturkonzept mit Bildern von richtungweisenden Bauten.

Das Architekturbüro Allmann Sattler Wappner hat es sich zum Ziel gesetzt, eine neue Ästhetik für neue Anforderungen an die Architektur zu finden: neue bauliche Strukturen für eine neue gesellschaftliche Wirklichkeit. Die weltweit anhaltende Metropolisierung, die Forderung nach Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Gebäuden als Investment, der demografische Wandel und die zunehmende Klimaveränderung, erfordern neue Überlegungen und Antworten auf die komplexen Themen aktueller Raumentwicklung.

Architektur sollte nicht nur als räumliche Verkörperung der Gesellschaft gesehen werden, sondern als Instrument, das gesellschaftliche Möglichkeiten vorgibt und einen gesellschaftlichen Mehrwert generiert. Es geht um Räume, die den Menschen etwas bedeuten, Assoziationen auslösen und in der Erinnerung bleiben um für die Zukunft Visionen entwickeln zu können.

Amandus Sattler präsentierte in seinem Vortrag mit dem Titel „Der Wirklichkeit auf der Spur“, die Arbeiten seines Büros vor dem Hintergrund der gesamten wirtschaftlichen und sozialen Situation und zeigte dabei auf, dass Investoren heute oft am Bedarf vorbeiproduzieren und eher an Vergleichbarkeit ihrer Produkte als an Innovation interessiert sind. Er bemängelte politischen Weitblick und zukunftsweisende Leitbilder, die sinnvolle gute Planung ermöglichten. Sattler unterstrich dabei die Notwendigkeit, in der Städteplanung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Nutzerschichten einzugehen. Hierzu zeigte er Wohnbauten, die mit einfachsten Materialien aus dem Baumarkt realisiert wurden und den Lebensvorstellungen junger Bürger besser entsprechen, als manche hochpreisige Wohnbauten. Sattler schloss mit dem klaren Aufruf, Baukultur auch den zukünftigen Bauherrn zugängig zu machen: Architektur habe Erziehungsarbeit zu leisten – nach dem Motto „gute Beispiele sehen, erkennen und verstehen!“.
 
 
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